News
Einladung zum Samhainritual am 29.10.11 ab 18.30 Uhr :
Samhain, für Uns das höchste Fest. Mit Samhain beginnt das neue Jahr.
Die Kraft der Sonne lässt nach, dass Laub fällt von den Bäumen, die Natur zieht sich zurück und die Vögel sammeln sich für den Flug in den Süden.
In der Unterwelt vereinigen sich Göttin und Gott.
Samhain, die magische Nacht, in der wir in die Zukunft schauen. Es ist der Übergang in die dunkle Zeit, aus der im Frühling wieder neues Leben entsteht.
Wir kehren in uns, um mit neuer Kraft und neuen Ideen unser Lebenswerk zu erfüllen.
Es ist die Nacht, in der wir mit unseren Ahnen und unseren Verstorbenen in Kontakt treten, SIE ehren und IHNEN für ihren Schutz danken.
Erläuterung zu unserer Ritualstätte in der Eifel :
In den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung war der linksrheinische Raum vollständig römisch besetzt und in den Provinzen Germania Inferior und Germania Superior gleichberechtigt ins römische Weltreich integriert. Große und prachtvolle Städte entstanden in dieser Zeit, Colonia Claudia Ara Aggripinensium (Köln), Colonia Ulpia Traiana (Xanten) oder Augusta Treverorum (Trier) wurden zu den Zentren dieser Region.
Die keltisch-germanische Urbevölkerung, hauptsächlich aus den Stämmen der Treverer, Ubier, Eburonen und Bataver hatte sich mit der Situation arrangiert, eigene Sitten und Gebräuche mit denen der Römer vermischt, den römischen Lebensstil mit all den Neuerungen im hygienischen und kulturellen Bereich kopiert, bzw. weitgehend übernommen.
Heute nennt man sie aufgrund dieser Vermischungen auch Gallo-Romanen. Die Römer taten gleiches, kopierten diverse keltische oder germanische Errungenschaften, wie z.B. Kleidung, Waffen und Gegenstände des täglichen Gebrauchs.
In dieser Symbiose durfte auch die Urbevölkerung weiter ihre alten Götter verehren. Die Römer setzten sogar eine spezielle Kommission ein, die lokalen keltischen und germanischen Gottheiten wie Lenus, Deusus oder Segetia und noch einige andere mehr mit eigenen Gottheiten gleichzusetzen (Interpretatio Romana).
So hatten die heiligen Haine auch weiterhin ihren Bestand und wurden von den Gallo-Romanen bis ins späte 4. Jahrhundert zur Ausübung ihrer Religion frequentiert und sogar ausgebaut.
So auch ein heiliger Hain in der Eifel, in einer kleinen Ortschaft im Kreis Mayen-Koblenz.
Diese der naheliegenden gallo-romanischen Siedlung zugehörige Weihestätte wurde gleichsam für die religiösen Feste genutzt und diente auch dem Bitt-Gebet der dort lebenden heidnischen Bevölkerung.
Vor einigen Jahren wurden dort Funde aus dieser Zeit gemacht, welche heidnische Aktivitäten bis in die Regierungszeit des Kaisers CONSTANTIUS II (324 - 361) anhand von Münz- und Keramikfunden, sowie diverse Artefakte aus dem täglichen Leben, belegen.
Auf dem schmalen, langgestreckten Grat des Hügels war ein hölzerner Wandelgang angelegt. In den Hang eine kleine Nische eingegraben, in der wohl ein hölzerner Tempel mit dem Bildnis der dort verehrten Gottheit aufgestellt war. Welche Gottheit dort Verehrung fand, ist heute leider nicht belegt.
Die Anlage umgab eine Bruchsteinmauer, welche heute verstürzt den Hain umsäumt. Zwischen den Steinen dieser verstürzten Mauer findet man Keramikscherben der Opfergefäße (Paterae) die dort von den letzten Nutzern der Anlage in Mauernischen aufgestellt waren.
Im Jahre 381, in der Regierungszeit des Kaisers Theodosius I, dem die Christen den Beinamen MAGNUS (der Große) verliehen, begann eine dunkle Zeit für unsere heidnischen Vorfahren. Der Kaiser hatte in Konstantinopel die christlichen Führer jener Zeit zum 2. ökumenischen Konzil versammelt und - wohl unter ihrem Einfluss und sicher nicht ohne materielle Gegenleistung - das Christentum zur Staatsreligion erhoben und alle heidnischen Kulte verboten.
Die kaiserlichen Soldaten wurden angewiesen, alle heidnischen Weihestätte zu zerstören und es wurde bei Todesstrafe verboten, diese Stätten aufzusuchen, bzw. dort weiter kultische Handlungen zu vollführen.
Auch der heilige Hain in der Eifel wurde in dieser Zeit zerstört und liegt seither entweiht und seinem Zwecke beraubt im Tiefschlaf der Geschichte.
Wir, der Bärenclan, der Hain Clan, befreundete Clans, unsere Freunde und Bekannte wollen diesen Hain nach 1630 Jahren am diesjährigen Samhain-Fest wieder weihen und das erste Mal seit dieser langen Zeit wieder kultisch nutzen.
So Sei Es
Leider musste ich meine alte Webseite aus verschiedenen Gründen löschen. Nun ist es aber so weit und die neue Seite ist da. Ich wünsche euch viel Spaß beim Durchblättern und Lesen. Die Krafttiere werden nach und nach mit Text erweitert, bitte habt ein wenig Geduld.
Eine kleine Bitte habe ich noch an euch: seid so nett und schreibt mir ins Gästebuch.
